⚠️ Achtung: Neue “BZSt-Krypto-Mail” im Umlauf – vermutlich Betrug
In den letzten Tagen kursiert ein angeblicher „Newsletter“ bzw. eine offizielle Mitteilung des Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zum Thema Kryptosteuer.
Mehrere Kontakte von mir haben diese Nachricht ebenfalls erhalten – teilweise mit abweichenden Fristen oder leicht veränderten Inhalten.
Das ist ein klassisches Warnsignal.
📩 So sieht die Fake-Nachricht aus (typische Merkmale)
Die Nachricht wirkt auf den ersten Blick offiziell:
- Bezug auf Kryptowerte & Steuerpflicht
- Konkrete Paragraphen (§ 23 EStG etc.)
- Aktenzeichen, Referate, Steuer-Nummer
- Extrem kurze Frist (z. B. 22. Februar 2026)
- Aufforderung zur Bestätigung über ein „Portal“
- Androhung von Konsequenzen (Verspätungszuschläge)
👉 Genau diese Kombination ist typisch für Phishing.
🚨 Warum das sehr wahrscheinlich Betrug ist
Wenn du dir das Ganze nüchtern anschaust, fallen mehrere klare Red Flags auf:
1. Unrealistisch kurze Fristen
Eine Frist von wenigen Tagen (oder sogar „heute endet die Frist!“) ist untypisch für echte Behördenkommunikation.
2. Druck & Angst als Mittel
Formulierungen wie:
- „sofort prüfen“
- „Frist endet heute“
- „sonst Zuschläge“
👉 Ziel: Dich zu einer schnellen, unüberlegten Handlung bringen.
3. Streuung mit variierenden Inhalten
Dass unterschiedliche Empfänger andere Fristen oder leicht angepasste Inhalte bekommen haben, zeigt:
👉 Das ist keine offizielle, zentral gesteuerte Mitteilung.
4. Kryptothema als Hebel
Krypto ist steuerlich komplex und für viele unsicher. Genau das nutzen Betrüger gezielt aus.
5. “BZSt-Portal”-Link
Der gefährlichste Punkt:
👉 Der Link führt sehr wahrscheinlich nicht zur echten Seite, sondern zu einer Phishing-Seite.
🧠 Wichtig zu wissen: So kommuniziert das BZSt wirklich
- Es gibt keine Frist-Alarm-Mails mit Klickaufforderung
- Kommunikation läuft primär über ELSTER oder offizielle Schreiben per Post
- Keine Aufforderung unter Zeitdruck, Daten über externe Links zu bestätigen
✅ Was du jetzt konkret tun solltest
1. ❌ Nicht klicken
Kein Link, kein Portal, kein Login.
2. ❌ Keine Daten eingeben
- Steuerdaten
- Wallet-Daten
- Zugangsdaten
3. 🔍 Absender genau prüfen
Auch wenn es „echt aussieht“ – Domains sind oft gefälscht.
4. 🗑️ Mail löschen oder als Phishing melden
In deinem Mailprogramm entsprechend markieren.
5. ✔️ Im Zweifel selbst prüfen
Gehe manuell auf:
- die offizielle ELSTER-Seite
- oder direkt auf die Website des BZSt
👉 Aber niemals über den Link in der Mail.
📊 Einschätzung: Breite Phishing-Kampagne
Dass mehrere Personen diese Mail erhalten haben und Inhalte variieren, spricht klar für eine größere, laufende Phishing-Welle im deutschsprachigen Raum.
Gerade Unternehmer, Selbständige und Krypto-Investoren sind aktuell im Fokus.
🚨 Wichtiger Hinweis: Das ist Betrug
Diese Nachricht ist kein offizielles Schreiben – sondern ein Betrugsversuch.
Die Kombination aus kurzer Frist, Druck, variierenden Inhalten und einem externen „Portal“-Link entspricht eindeutig bekannten Phishing-Mustern.
Klicke auf keinen Fall auf enthaltene Links und gib keinerlei Daten ein.
Wenn du betroffen bist: Mail löschen und ignorieren.





